Musikverein Beurig und Jugendorchester, Mittwochskonzert auf dem Boemundhof
28. Juni 2017 19:30 - 20:00

Tag der Offenen Tür zur Einweihung des neuen Bahnhofsgebäudes
29. Juni 2017 15:00 - 22:30

Programmübersicht - Tag der Offenen Tür ab 15 Uhr: Kinderspielaktionen: Hüpfburg, Airbrush,...
Saarburger Markttage
01. Juli 2017 - 02. Juli 2017

JIVKO und weitere Künstler: "Animaux"
02. Juli 2017 - 15. Oktober 2017

Skulpturen im Amüseum und an weiteren Orten in der Stadt SaarburgAusstellung in Zusammenarbeit mit...
Sternwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft zur Marientracht Beurig
02. Juli 2017

Sternwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft zur Marientracht nach St. Marien, Beurig 9.00 Uhr...

Glockengießerei Mabilon

 

Die Gießerfamilie Mabilon lässt sich in ihren Wurzeln bis ins 16. Jahrhundert nach Saint-Nicolas-de-Bourgueil im Herzogtum Anjou zurückverfolgen. Als Wandergießer kamen die Stammväter nach Koblenz und Saarburg,
wo sich Urbanus Mabilon im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts niederließ.

Über viele Generationen hinweg wurden die Traditionen, handwerklichen Fähigkeiten und Produktionsgeheimnisse des Glockengießens ungebrochen bis hin zum letzten Glockengießermeister der Familie, Wolfgang Hausen-Mabilon, weitergegeben, bis schließlich Ende 2002 die Produktion ganz eingestellt wurde.

Heute steht die Glockengießerei mit der im 19. Jahrhundert erbauten Werkhalle, der älteren Werkhalle von 1764  und Resten der Stadtmauer den Besuchern als Museum zur Verfügung.

In ihrer besonderen Lage im Staden, außerhalb der ehemaligen Stadtmauer gelegen, spiegelt sie noch heute Stadtgeschichte aus drei Jahrhunderten wieder. Die gänzlich erhaltene Einrichtung in der alten Gießhalle mit den Öfen, Gruben, Gerätschaften und vielem mehr stellt ein einzigartiges Kulturgut und Industriedenkmal dar, das es in dieser Form im nationalen und internationalen Vergleich nicht noch einmal gibt.

Die einzelnen Produktionsstätten von der Lehmgrube über die Schlosserei, Schmiede und Schreinerei bis hinein in die Gießhalle erwecken den Eindruck, als würde die nächste Glocke nur darauf warten, gegossen zu werden. Rauch und Feuer scheinen immer noch in den Öfen zu tanzen, das Erz immer noch brodelnd durch die Schächte zu zischen. Man kann den Guss einer Glocke noch immer geradezu sehen, hören, spüren und riechen, wenn man in diesen alten Gemäuern verweilt und so sind alle Sinne aufs Höchste angesprochen.


Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.museum-glockengiesserei-mabilon.de/