JIVKO und weitere Künstler: "Animaux"
02. Juli 2017 - 15. Oktober 2017

Skulpturen im Amüseum und an weiteren Orten in der Stadt SaarburgAusstellung in Zusammenarbeit mit...
Wikingerlager im Greifvogelpark
26. August 2017 - 27. August 2017

Vampirnacht auf der Saarburg, Erlebnisführung am Saar-Riesling-Sommerwochenende
26. August 2017 20:00 - 20:30

Kategorie: Rund um den Wein
12 € | Info & Anmeldung bei Alexander Schumitz | Telefon: 06581 / 99 59 169 | e-mail:...
Saarweinfest
02. September 2017 - 04. September 2017

 Mehr unter www.saarweinfest.de
Große Saarweine – Launiger Stadtspaziergang durch Saarburg anno 1910 (Saarweinfest)
02. September 2017 17:30 - 18:00

Kategorie: Rund um den Wein
15 € | Info & Anmeldung bei Christiane Beyer | Telefon: 06581/ 99 59 169 | e-mail:...

Glockengießerei Mabilon

 

Die Gießerfamilie Mabilon lässt sich in ihren Wurzeln bis ins 16. Jahrhundert nach Saint-Nicolas-de-Bourgueil im Herzogtum Anjou zurückverfolgen. Als Wandergießer kamen die Stammväter nach Koblenz und Saarburg,
wo sich Urbanus Mabilon im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts niederließ.

Über viele Generationen hinweg wurden die Traditionen, handwerklichen Fähigkeiten und Produktionsgeheimnisse des Glockengießens ungebrochen bis hin zum letzten Glockengießermeister der Familie, Wolfgang Hausen-Mabilon, weitergegeben, bis schließlich Ende 2002 die Produktion ganz eingestellt wurde.

Heute steht die Glockengießerei mit der im 19. Jahrhundert erbauten Werkhalle, der älteren Werkhalle von 1764  und Resten der Stadtmauer den Besuchern als Museum zur Verfügung.

In ihrer besonderen Lage im Staden, außerhalb der ehemaligen Stadtmauer gelegen, spiegelt sie noch heute Stadtgeschichte aus drei Jahrhunderten wieder. Die gänzlich erhaltene Einrichtung in der alten Gießhalle mit den Öfen, Gruben, Gerätschaften und vielem mehr stellt ein einzigartiges Kulturgut und Industriedenkmal dar, das es in dieser Form im nationalen und internationalen Vergleich nicht noch einmal gibt.

Die einzelnen Produktionsstätten von der Lehmgrube über die Schlosserei, Schmiede und Schreinerei bis hinein in die Gießhalle erwecken den Eindruck, als würde die nächste Glocke nur darauf warten, gegossen zu werden. Rauch und Feuer scheinen immer noch in den Öfen zu tanzen, das Erz immer noch brodelnd durch die Schächte zu zischen. Man kann den Guss einer Glocke noch immer geradezu sehen, hören, spüren und riechen, wenn man in diesen alten Gemäuern verweilt und so sind alle Sinne aufs Höchste angesprochen.


Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.museum-glockengiesserei-mabilon.de/