• 26. Februar 2010 - 04. April 2010

    Ausstellung "Ansichten von Saarburg und unterwegs"
    Ort: Amüseum am Wasserfall
    Gottfried Heinz, 1936 in Losheim/Saar geboren, studierte Grafik-Design in Trier. Von 1960 bis 1970...
  • 13. März 2010

    Abiturfeier Gymnasium
    Ort: Stadthalle Saarburg
  • 16. März 2010

    KINO
    Ort: Stadthalle Saarburg
    15:00 Uhr   " Küss den Frosch " 17:00 Uhr   " Alvin und die...
  • 17. März 2010
    19:30 - 22:00
    Konzert des Marinemusikkorps Nordsee der Bundeswehr
    Ort: Stadthalle Saarburg
  • 20. März 2010
    07:00 - 18:00
    Antik Flohmarkt
    Ort: Stadthalle Saarburg
    Antik Flohmarkt   Roman Lücker Sa. 7:00 Uhr - 18:00 Uhr So. 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
  • Glockengießerei Mabilon

     

    Die Gießerfamilie Mabilon lässt sich in ihren Wurzeln bis ins 16. Jahrhundert nach Saint-Nicolas-de-Bourgueil im Herzogtum Anjou zurückverfolgen. Als Wandergießer kamen die Stammväter nach Koblenz und Saarburg,
    wo sich Urbanus Mabilon im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts an der heute noch genutzten Stelle in Saarburg niederließ.

    Über viele Generationen hinweg wurden die Traditionen, handwerklichen Fähigkeiten und Produktionsgeheimnisse des Glockengießens ungebrochen bis hin zum letzten Glockengießereimeister der Familie, Wolfgang Hausen-Mabilon, weitergegeben, bis schließlich Ende 2002 die Produktion ganz eingestellt wurde.

    Heute steht die Glockengießerei mit der im 19. Jahrhundert erbauten Werkhalle, der älteren Werkhalle von 1764  und Resten der Stadtmauer den Besuchern als Museum zur Verfügung.

    In ihrer besonderen Lage im Staden, außerhalb der ehemaligen Stadtmauer gelegen, spiegelt sie noch heute Stadtgeschichte aus drei Jahrhunderten wieder. Die gänzlich erhaltene Einrichtung in der alten Gießhalle mit Öfen, Gruben, Gerätschaften und vielem mehr ist als einzigartiges Kulturgut und Industriedenkmal zu bewerten, das es in dieser Form im nationalen und internationalen Vergleich nicht noch einmal gibt.

    Die einzelnen Produktionsstätten von der Lehmgrube über die Schlosserei, Schmiede und Schreinerei bis hinein in die Gießhalle erwecken den Eindruck, als würde die nächste Glocke nur darauf warten, gegossen zu werden. Rauch und Feuer scheinen immer noch in den Öfen zu tanzen, das Erz immer noch brodelnd durch die Schächte zu zischen. Man kann den Guss einer Glocke noch immer geradezu sehen, hören, spüren und riechen, wenn man in diesen alten Gemäuern verweilt und so sind alle Sinne aufs Höchste angesprochen.