Das Salzbrünnchen im Kammerforst

Sichtbare Spuren eines mehr als 3000 Jahre umfassenden menschlichen Schaffens findet
der interessierte Besucher im Beuriger Kammerforst. 

Mittelpunkt war und ist bis heute der alte Salzbrunnen. Die keltischen Eisenhandwerker und die ihnen nachfolgenden wohlhabenden Bewohner der römischen „villa-rustica“ am Hang oberhalb des Brunnens, nutzten wohl als erste die Salzquelle. Mittelalterliche Quellen belegen den Wert des Salzbrunnens für den damaligen Landesherrn, den Erzbischof von Trier.

Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich kurzzeitig ein Kur- und Bäderbetrieb um das an Chlorkalium und Chlormagnesium reichhaltige Quellwasser.

Zum Kochen und Backen entnahmen die Menschen in der Notzeit des zweiten Weltkrieges das salzhaltige Wasser. Ansprechend renoviert ist der Salzbrunnen heute ein Ort der Erholung und Entspannung.